Mobilfunkanbieter wechseln, Rufnummer behalten!
Das Zeitalter der Handys, grenzenloser und mobiler Kommunikation, ist geprägt durch eine Vielzahl attraktiver, technischer Raffinessen und einem nicht enden wollenden Angebotskampf. Daher ist es nur all zu verständlich, dass die Wahl nach dem richtigen Mobilfunkbetreiber nicht leicht fällt. Und hat man seine Entscheidung getroffen, so begegnet einem schnell ein noch attraktiveres Angebot.
Der Wechsel von einem Mobilfunkanbieter zum Anderen ist heutzutage, besonders bei der jüngeren Generation, keine Seltenheit.
Was ist mit der alten Rufnummer?
Die Familie, Freunde, Firmen und Ämter, alle kennen die vorhandene Rufnummer. Jetzt lockt einerseits ein anderer Mobilfunkanbieter mit neuen Angeboten und andererseits möchte man sich die mühsame Weitergabe einer neuen Rufnummer ersparen.
Diese Sorge gehört der Vergangenheit an!
Seit November 2002 kann die bestehende Rufnummer bei einem Vertragswechsel zu einem neuen Mobilfunkanbieter mitgenommen werden. Auch bei Prepaid-Karten – Aufladkarten – ist es in vielen Fällen möglich, dass man die alte Rufnummer mitnehmen kann.
Die bestehende Mobilrufnummer wird komplett mitgenommen. Anders als beim Festnetz wird auch die Vorwahl mitgenommen.
Wie nimmt man die alte Rufnummer mit?
Soll die alte Mobilrufnummer bei einem Wechsel des Anbieters mitgenommen werden, so spricht man von einer Rufnummernmitnahme oder von einer Rufnummernportierung.
Die Rufnummernportierung wird immer von dem neuen Mobilfunkanbieter beauftragt.
Dieser informiert den bestehenden Anbieter zu wann er welche Rufnummer freigeben soll.
Bei einem Vertragswechsel muss beim neuen Anbieter aktiv auf eine Rufnummernmitnahme hingewiesen werden. Dies sollte bei Vertragsabschluss geschehen, somit wird die Rufnummernportierung gleich im Auftrag eingetragen und berücksichtig. So werden Ausfallzeiten der Rufnummer vermieden.
Eine spätere Rufnummernportierung ist in einigen Fällen möglich. Allerdings ist der Zeitraum nach einem Wechsel begrenzt.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Für einen reibungslosen Ablauf der Rufnummernportierung, ist die vorzeitige Information und die spätere Kontrolle das A und O.
Hat man den Mobilfunkanbieter seiner Wahl gefunden, informiert man sich dort über die Rufnummernmitnahme und was beachtet werden muss, wie zum Beispiel mögliche Kosten.
Vor Unterschrift des Vertrages ist zu prüfen, ob eine Portierung mit der richtigen Rufnummer eingetragen ist. Die meisten Standartverträge sehen entsprechende Felder vor.
Möchte man seinen Mobilfunkanbieter wechseln und seine alte Rufnummer mitnehmen, so ist dies auf jeden Fall möglich. Das erspart viele Anrufe und SMS in denen eine neue Rufnummer mitgeteilt werden müsste.